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Die Klonwache: Was, wenn jemand Ihre Website kopiert?

Betrüger kopieren seriöse Websites, um deren Besucher hereinzulegen — gefälschte Login-Formulare, gefälschte Bezahlseiten. Die Klonwache warnt Sie, wenn irgendwo eine Kopie Ihrer Website ausgeliefert wird, und legt Ihnen den Beleg in die Hand.

Nichts zu installieren: Die Wache stützt sich auf den Snorklee-Code, der bereits auf Ihren Seiten liegt. Kopiert jemand Ihre Website, reist dieser kleine Zeuge meist mit. Sobald ein Besucher die Kopie öffnet, nennt uns sein Browser von selbst die echte Adresse, auf der die Seite läuft. Ist sie nicht Ihre, sieht es die Wache — und unsere Server prüfen die Seite selbst, bevor Sie gewarnt werden.

Alles findet sich im Tab Klonwache Ihres Dashboards; zu entscheidende Warnungen landen in Aktionen.

Die Fälle, denen Sie begegnen können — einer nach dem anderen

„Bestätigte Kopie" — die ernste Warnung

Unsere Server sind zur verdächtigen Seite gegangen und haben den Snorklee-Code darauf gefunden: Diese Domain liefert wirklich eine Kopie Ihrer Website aus, ohne Ihnen zu gehören. Sie erhalten eine E-Mail (einmal pro Domain), und in Aktionen erscheint eine Karte. Was zu tun ist, der Reihe nach:

  1. Laden Sie die Seitenkopie herunter: die exakte von der Domain ausgelieferte Seite, aufbewahrt mit Datum und SHA-256-Prüfsumme — Ihr Beweisstück, selbst wenn die Kopie später verschwindet.
  2. Kopieren Sie das Beweisdossier und nutzen Sie die angebotenen Links: sehen, wer diese Domain registriert hat (ICANN), an Google Safe Browsing melden, an Phishing Initiative melden.
  3. Klicken Sie „Erledigt": Die Wache beobachtet dann, wie die Kopie versiegt — hören die Signale auf, sehen Sie es, mit Zahlen.

„Nicht bestätigt" — aber nicht entlastet

Signale sind eingegangen, doch bei unserer Prüfung lieferte die Seite Ihre Website nicht aus. Vorsicht: Das beweist nicht, dass alles in Ordnung ist — Phishing-Kits zeigen Prüfern eine leere Seite und den Opfern die echte Kopie. Solange die Domain Signale sendet, prüfen wir alle 24 Stunden erneut.

„Gratis-Hosting" — vielleicht sind Sie es selbst

Ihre Seite läuft auf einer kostenlosen Subdomain (vercel.app, netlify.app…). Zwei Möglichkeiten: Es ist Ihre eigene Vorschau — klicken Sie „Das ist meine Domain", und die Warnung verschwindet für immer — oder es ist eine kostenlose Kopie, die ein Angreifer aufgesetzt hat: Behandeln Sie sie wie eine Meldung.

„Bekannter Dienst" und „Testumgebung" — nie eine Warnung

Googles Cache, eine übersetzte Seite, ein Webarchiv oder Ihr localhost: Die Wache erkennt sie und legt sie in der Liste ab, ohne Sie je zu stören.

Ihre anderen Domains — als Ihre anerkannt

Sie können eine Domain als Ihre markieren (Vorschau, eine Kopie, die Sie verwalten, eine weitere eigene Domain): Sie warnt nie wieder. Das geht im Voraus im Tab Klonwache oder mit einem Klick von einer Warnkarte aus. Gut zu wissen: Eine anerkannte Domain deckt auch alle ihre Subdomains ab, und Subdomains Ihrer eigenen Domain sind bereits anerkannt — für sie ist nichts zu tun. Sie können sie jederzeit entfernen: Die Domain wird dann neu eingestuft und erneut geprüft.

Was die Wache nicht sieht — offen gesagt

  • Eine Kopie, aus der der Snorklee-Code entfernt wurde, sendet nichts: Sie bleibt für die Wache unsichtbar.
  • Eine Kopie, die noch niemand geöffnet hat, hat sich noch nicht verraten.
  • Keine Warnung ist daher nie eine Garantie, dass keine Kopie existiert — misstrauen Sie jedem, der das Gegenteil verspricht.

Ihre Besucher sind nicht betroffen

Die Wache speichert den fremden Domainnamen, einen Tageszähler und eine Beispielseite — mehr nicht. Keine IP-Adresse, keine Kennung, kein Standort. Besucher, die die Messung ablehnen, speisen nichts ein.

Was es kostet

Nichts extra: Die Klonwache ist in Snorklee enthalten, auf allen Stufen.